Grundstock in der Mandatszeit

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Der Grundstock des israelischen Gesundheitswesens mit einem Netz medizinischer Dienste wie Prävention, Diagnose und Behandlung wurde aber während der Mandatszeit von 1918 bis 1948 von der jüdischen Gemeinschaft und der britischen Mandatsverwaltung gelegt. Zum Zeitpunkt der Staatsgründung am 14. Mai 1948 war die medizinische Infrastruktur bereits weit entwickelt und den Kinderschuhen entwachsen. Darauf konnten die von den Nazis in die Emigration gezwungenen jüdischen Ärzte aufbauen.

Schon 1955 trat das Gesetz der obligatorischen Krankenversicherung für alle Staatsbürger in Kraft. Aber auch vorher waren bereits 96 Prozent aller Einwohner bei unterschiedlichen privaten Assekuranzen krankenversichert. Heute sind 100 Prozent der Einwohner Israels voll krankenversichert. Alle Staatsbürger – reich oder arm, Araber oder Juden, Frauen oder Männer – sind verpflichtet, einer der vier im Land tätigen Krankenkassen beizutreten.

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